Die besten DAB+ / Digitalküchenradios

 KÜCHENRADIOPREISBENUTZERBEWERTUNGWLAN & INTERNETDAB+ DIGITALUNTERBAUFÄHIG
1TechniSat DigitRadio 20
EUR 100,33
4.4 von 5 Sternen
NEINJAJA
2Soundmaster UR2040WE
EUR 57,99
3.7 von 5 Sternen
NEINJAJA
3Grundig Sonoclock 691
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3.9 von 5 Sternen
NEINJAJA
4Hama DIT1000MBT
EUR 79,99
3.9 von 5 Sternen
NEINJANEIN
5auna KR 200
EUR 109,99
4.3 von 5 Sternen
JAJAJA

Mit einem DAB+ / Digitalküchenradio empfangen Sie mehr Sender als über UKW und das komplett rauschfrei. Durch den akustisch sehr sauberen Klang wird der Sound eines solchen Radios zum wahrlichen Genuss für die Ohren. Vom Klang her könnte man meinen man hört eine CD.

Mit einem Digitalküchenradio guten Sound in die Küche zaubern

Die obere Tabelle vergleicht für Sie die besten Radios aus diesem Segment, diese soll Ihnen aus der großen Auswahl die Übersicht erleichtern. Mit einem digitalen Küchenradio machen Sie garantiert nichts verkehrt, eine guter Sound und eine sehr große Senderauswahl machen das Musik hören zum Vergnügen.

Was ist DAB?

DAB ist die Abkürzung für Digital Audio Broadcasting, was ein digitaler Übertragungsstandard ist. Dieser Übertragungsstandard gilt für den terrestrischen Empfang von Digitalradio. Um den Begriff terrestrischen Empfang mal kurz zu erklären: Unter der terrestrischen Übertragung versteht man Fernsehfunk- und eben auch Hörfunkübertragung von erdgebundenen Sendern. Empfangen wird das Ganze durch tragbare Geräte, Autoradios, Haus- und Zimmerantennen. Nun aber weiter mit dem Thema DAB. Das Digital Audio Broadcasting ermöglicht den Empfang von Hörfunkprogrammen, die über Kabel oder Satellit verbreitet werden, aufgrund dem empfangbaren Frequenzbereich von 30 MHz bis 3 GHz. Dieses System fand seinen Ursprung in den Jahren 1980 – 2000 im Eureka-147-Projekt der Europäischen Union. Im Jahre 2001 wurde in Deutschland für DAB der verständlichere Begriff Digitalradio eingeführt.

Mit einem digitalen DAB Küchenradio hören Sie Ihre Lieblingssender ab sofort rauschfrei.Die neue digitale Technik: DAB+

Im August 2011 fand eine neue Technik seinen Weg nach Deutschland, und zwar DAB+. Bereits viele Sender haben sich dieser Technik verschrieben, da diese vor allen Dingen bessere Qualität im Bereich Sound und Empfang bieten soll. In Tests wurde zudem festgestellt, dass DAB+ auch einem niedrigen Empfangspegel Stand hält und trotzdem gewohnte Qualität bietet. Ab einem Empfang von nur 10% bis 15% bei DAB+ rauscht oder blubbert es wie bei DAB oder UKW nicht mehr, sondern ein abrupter Abbruch des Empfangs ist Folge.

Ein direkter kleiner Vergleich zwischen DAB und DAB+

Wie man es am Namen erkennen kann, ist DAB+ nur eine Weiterentwicklung vom Wegweiser DAB. Genau aus diesem Grund bietet DAB+ die gleichen Grundprinzipien und übernimmt auch sämtliche Funktionen von DAB. Der Unterschied liegt im technischen Bereich und heißt Audiocodierung. Die Audiocodierung ist zusammengefasst das Aufbereiten der Daten nach und vor der Übertragung. Hier liegt eben auch der Unterschied, da DAB und DAB+ verschiedene Methoden zur Audiocodierung nutzen. Vor allem aber zeigt dieser Unterschied auch den technischen Vorteil von DAB+ gegenüber DAB, denn DAB nutzt MPEG-1 Layer-2 zum Kodieren der Daten, während DAB+ mit MPEG-4 HE-AAC v2 arbeitet. Die Arbeitsweise mit MPEG-4 HE-AAC v2 ist übrigens auch weltweit die beste und effizienteste. Da DAB+ mit üblichen 80 k/bits im Gegensatz zu den 160 k/bits von DAB eingeführt wurde, kann mit DAB+ auch das Doppelte an Audioprogrammen in einem Ensemble übertragen werden.

DAB+ wird bereits von vielen Sendern verwendet und so gehört das Angebot von Digitalradios zum Standard der Einkaufs- und Elektromärkte. In diesen Märkten findet sich eine große Auswahl an den Digitalradios, die bereits ab 50 Euro erhältlich sind. Seit November 2011 können die Radios übrigens auch normale DAB-Sendungen mit dem MPEG-1 Layer 2-Verfahren empfangen. Eine Aufrüstung der alten DAB-Geräte auf das DAB+-Niveau wird nur selten und vereinzelt von wenigen Herstellern ermöglicht. Für PCs gibt es netterweise auch DAB+-Sticks, die durch USB-Anschluss den Empfang von DAB+- und DAB-Sendern ermöglichen. Diese Sticks sind ebenfalls noch als DVB-T-Sticks nutzbar.

Verfügbarkeit von DAB

Fast flächendeckend ist DAB in der Schweiz, in Belgien, in Dänemark, im Vereinigten Königreich, in Südtirol und in Deutschland verfügbar. In Frankreich sind nur in Paris und Lyon DAB-Sender zu finden. Ebenso in den Niederlanden, wo nur vereinzelt welche vorhanden sind. In Italien wird der Ausbau der DAB-Technik lediglich von den Privatsendern vorangetrieben und das vor allen Dingen überwiegend in den nördlichen Großräumen. Kanada ist nur in einigen Gebieten mit DAB-Funk ausgestattet. Bis November 2011 wurde DAB in weltweit 40 Ländern eingesetzt, was einer stolzen Zahl von 500 Millionen Empfängern entspricht.

Speziell in Deutschland ist DAB bereits seit 1995 Teil des deutschen Rundfunks. Dabei ist die Verteilung je nach Bundesland und Region unterschiedlich. Anfangs wurde DAB mit mangelndem Erfolg und viel Widerstand konfrontiert. Aufgrund von schlechten Testergebnissen des DABs wendete sich der Mitteldeutsche Rundfunk schon 1998 komplett davon ab. Dieser stieg allerdings im Jahr 2002 wieder in das Programm ein und eröffnete die Pforten für ein relativ unmoderiertes Klassikprogramm: mdr Klassik. Auch 2004 war nicht jeder vom DAB begeistert. So sah die Medienanstalt Berlin-Brandenburg das DAB-Programm als gescheitert an. Aufgrund fehlender staatlicher Subventionen beendeten gewisse private Radiosender ihre DAB-Ausstrahlung. Nennenswerte Hilfestellung für den Durchbruch von DAB wurde aus politischer und wirtschaftlicher Sicht nicht geleistet. Interesse an diesen digitalen Verbreitungswegen fand sich jedoch wieder gegen Ende von 2009. Aus diesem Grund haben sich neue Anbieter für DAB-Senderplätze beworben.

Die Vorteile von DAB- und DAB+-Küchenradios

DAB und DAB+ ermöglichen die Übertragung von bis zu 10 (bei DAB) und 18 – 24 (bei DAB+) Programmen auf einer einzigen Frequenz. Aufgrund dessen wurden den DAB- und DAB+-Sendern neue Frequenzblöcke zur Verfügung gestellt, um ein neues Angebot an Radiosendern bieten zu können. So können neue innovative Ideen und Radioformate ihren Weg ins Digitalküchenradio finden, wozu die UKW-Sender nicht in der Lage wären. Aus diesem Grund lohnen sich DAB/DAB+-Radios für wirklich jeden!

An der Programmvielfalt und der guten Soundqualität kann sich wirklich jeder erfreuen. Nicht nur in Deutschland machte sich eine große Entwicklung in der Radiolandschaft sichtbar. Auch in der Schweiz sind mittlerweile Programme empfangbar, die zuvor nur über Satellit, Kabel oder Internet zu genießen waren. So beispielsweise Radio Rumantsch, Virus, Swiss Classic, DRS Musigwälle, Swiss Jazz oder auch Swiss Pop. Diese Programme sind auch in Tunneln weiterhin empfangbar.

Ein weiterer Vorteil ist die Ersparnis an Frequenzsalat, sprich alle Radiosender besitzen auch regional übergreifend ihre standardmäßige Frequenz und so muss nie wieder manuell nach dem Lieblingsradiosender gesucht werden. Auch die Tonqualität hält zu jederzeit ihren Standard. Völlig unabhängig davon wie deutlich der Empfang ist, solange er sich im empfangbaren Bereich von über 10 – 15% befindet, bekommt der Hörer eine konstante Empfangsqualität ohne Lautstärke- oder Tonveränderungen geboten.

Störende Geräuschkulissen wie Rauschen oder Knistern sind mit diesen Digitalradios ebenfalls kein Problem mehr und teilweise bieten sie sogar die Qualität einer CD. Zusatzinformationen durch Datendienste sind dank DAB und DAB+ auch möglich. So können auch Informationen wie CD-Cover, Songtitel, Künstlername oder sogar Wetterberichte auf den Bildschirm eines DAB- oder DAB+-Senders übertragen werden.

Fazit

Wie Sie sich selbst erlesen konnten, bieten die Digitalküchenradios zahlreiche Vorteile. Da sie preislich auch bezahlbar sind, ist der Kauf eines solchen Geräts sehr zu empfehlen, denn die Digitalradios sind ausschlaggebend für stressfreies, qualitativ hochwertiges und angenehmes Hören von Radioprogrammen in der Küche.